Ortsfeste Schleifmitte
Voraussetzung für die Bearbeitung von Stangenmaterial auf spitzenlosen Rundschleifmaschinen ist ein ortsfester Schleifspalt. Hierfür müssen sich Schleif- und Regelscheibe horizontal und die Führungsschiene vertikal relativ zur Werkstückmitte bewegen lassen. Stangenmaterial wird über „Stangentische“ zu- und abgeführt.
Die „feste Schleifmitte“ erleichtert auch die Einrichtung der Spitzenlose Rundschleifmaschine.
Einfache Maschinen
Bei Spitzenlosen Rundschleifmaschinen ohne ortsfeste Schleifmitte sind Hauptmotor und Schleifscheibe fest verbaut. Bei verschleißender Schleifscheibe werden Führungsschiene und Regelscheibe in Richtung Schleifscheibe bewegt. Hier ist die Regelscheibe auf dem „Oberschlitten“ montiert und relativ zur Führungsschiene verfahrbar.
Diese Spitzenlose Rundschleifmaschen sind relativ preisgünstig und kompakt, jedoch aufwändig einzurichten, und eignen sich nicht für große Werkstücke. Die Zuführung von Werkstücken ist erschwert.
Regelscheibe
Für das Durchgangsschleifen (spitzenlos Rundschleifen von langen Werkstücken oder Kurzmaterial nacheinander im Durchgang) wird die Regelscheibe um ca 3° geneigt. Beim Einstechschleifen um 0° bis 1°, hier kann die Axialbewegung des Werkstücks mit einem Anschlag verhindert werden.
Die Regelscheibe muß „hyperboloid“ abgerichtet sein damit sie – auch bei der Neigung – den Mantel des Werkstücks geradlinig berührt.
Schleifscheibe
Die Schleifscheibe wird abhängig von der Anwendung und dem gewünschten Schleifergebnis zylindrisch, oder in unterschiedliche Zonen abgerichtet: Einlaufs-, Schleif- und Auslaufzone.
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Sorgt für präzise Ergebnisse, erleichtert das Einrichten und verbessert die Prozessstabilität.